Allgemeine Geschäftsbedingungen des StudiLektorats, Inhaber: Christian Weigand, Frankenstraße 39, 56068 Koblenz, Telefon: 0261 / 550 400 92, eMail: info@studilektorat.de
1. Anwendungsbereich / Allgemeines
Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Studilektorat (Inhaber: Christian Weigand, im Folgenden auch Auftragnehmer genannt) und den Auftraggebern (im Folgenden auch Kunden genannt). Der Auftraggeber erkennt die vorliegenden AGBs vollständig an. Etwaigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers wird hiermit ausdrücklich widersprochen.
2. Leistungen
Die Leistungen des StudiLektorats bestehen in der Erbringung von Korrekturvorschlägen für durch Kunden (im Folgenden auch als Auftraggeber bezeichnet) eingereichte Texte. Das Ziel ist die Reduzierung der Fehlerzahl in den zu bearbeitenden Texten. Der Grad der Fehlerreduzierung ergibt sich aus dem in Auftrag gegebenen zeitlichen und personellen Aufwand sowie aus den in den jeweiligen Texten enthaltenen Fehlern bzw. deren Gesamtmenge. Zum Korrektorat gehören die Prüfungsbereiche 'Rechtschreibung', 'Grammatik' und 'Zeichensetzung'. Das Lektorat umfasst neben den Bereichen 'Rechtschreibung', 'Grammatik' und 'Zeichensetzung' auch die Unterbreitung von stilistischen und formalen Korrekturvorschlägen. Der Auftragnehmer ist nicht verantwortlich für die inhaltliche Richtigkeit und distanziert sich ausdrücklich vom so genannten "ghost writing". StudiLektorat übernimmt weiterhin keine Garantien für die Benotung/Begutachtung der eingereichten Texte. Die Endredaktion der Texte obliegt alleine dem Auftraggeber. Die Erbringung von Korrekturvorschlägen erfolgt grundsätzlich nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung. Andersartige Leitlinien (wie etwas die Regeln der alten Rechtschreibung) müssen gesondert angefragt werden. Der Auftragnehmer ist jederzeit berechtigt, Dritte mit der Erfüllung seiner vertraglichen Aufgaben zu betrauen. Macht der Auftragnehmer von diesem Recht Gebrauch, so begründet dies kein Vertragsverhältnis zwischen dem/den durch StudiLektorat beauftragten Dritten und dem Auftraggeber.
3. Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt einer in Textform noch gesondert mitzuteilenden Widerrufsbelehrung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: StudiLektorat, Christian Weigand, Paulusplatz 6, 54290 Trier, Telefon: 0651 / 99 72 177, eMail: info@studilektorat.de.
WiderrufsfolgenIm Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren (und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben). Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung - wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Wertersatzpflicht vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige Sachen sind zurückzusenden. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Sie haben die Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen Sie innerhalb von 30 Tagen nach Absendung Ihrer Widerrufserklärung erfüllen.
Besondere HinweiseIhr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn ihr Vertragspartner mit der Ausführung der Dienstleistung mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder Sie diese selbst veranlasst haben (z.B. durch Downloads etc.): Bei kurzfristigen Aufträgen, deren Ausführung die Widerrufsfrist des Auftraggebers unterschreiten würde, ist eine ausdrückliche Zustimmung zur Ausführung der Dienstleistung durch den Verbraucher erforderlich (vgl. § 312 d Abs. 3 Nr. 2 BGB). Der Auftraggeber bestätigt bei der Vergabe eines solchen kurzfristigen Auftrags, der in einer Frist von weniger als 14 Tagen zu erledigen ist, dass er iSd § 312 d Abs. 3 Nr. 2 BGB zur Kenntnis genommen hat und er ausdrücklich zustimmt, dass mit der Ausführung der Dienstleistung vor dem Ende der Widerrufsfrist begonnen werden soll. Damit stimmt der Auftraggeber auch ausdrücklich dem Erlöschen der Widerrufsrechts zu.
Wenn Sie Unternehmer im Sinne des § 14 Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) sind und bei Abschluss des Vertrags in Ausübung Ihrer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit handeln, besteht das Widerrufsrecht nicht.
4. Zustandekommen des Vertrags
Der Vertrag kommt erst mit der Zusendung einer Auftragsbestätigung an Sie per E-Mail zustande. Ihr Vertragsangebot (Bestellung/Auftragsvergabe) können wir innerhalb von 2 Tagen unter Zusendung einer Auftragsbestätigung annehmen. Bei Auftragsvergaben über unsere Internetpräsenz kommt der Vertrag zustande mit: StudiLektorat, Inhaber: Christian Weigand, Paulusplatz 6, 54290 Trier, Telefon: 0651 / 99 72 177, eMail: info@studilektorat.de. Eine Auftragsannahme ohne schriftliche Bestätigung durch den Auftragnehmer ist nicht möglich. Korrektorat, Lektorat sowie alle weiteren Leistungen des StudiLektorat dienen der Unterstützung des jeweiligen Auftraggebers und sollen dem jeweiligen Auftraggeber zum Vorteil gereichen. Sie werden daher durch das StudiLektorat als Dienstleistung begriffen. Damit findet für das gesamte Vertragsverhältnis zwischen Studilektorat und dem Auftraggeber und alle Leistungen des Studilektorats ausschließlich §§ 611 ff BGB Anwendung.
5. Vertragsinhalt & Durchführung des Vertrages
5.1 Der Inhalt des Vertrages zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer bestimmt sich durch die Angaben/Anforderungen, die in der Auftragserteilung gemacht werden. Sollte die tatsächlich zu erbringende Leistung von dem vereinbarten Umfang erheblich abweichen, so gilt der tatsächlich erbrachte Leistungsumfang als vereinbart. Der Auftraggeber ist berechtigt, an den Auftragnehmer eine zeitliche Vorgabe über die Bearbeitungsdauer zu richten. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Leistung erst nach Ablauf der Widerrufsfrist zu erbringen.
5.2 Für die maximalen Bearbeitungsfristen, die der Auftraggeber aufstellt, sind die Arbeitszeiten des Studilektorats (Montag bis Freitag jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr) verbindlich, unabhängig davon, dass Aufträge grundsätzlich an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag über die Homepage des Auftragnehmers übermittelt werden können. Die maximale Bearbeitungsfrist eines Textes, die durch den Auftraggeber vorgegeben werden kann, bedarf einer expliziten schriftlichen Bestätigung (z. B. auf der schriftlichen Auftragbestätigung) durch den Auftragnehmer.
5.3 Wenn der Auftragnehmer mit seinen Leistungen in Verzug kommen sollte, ist diesem durch den Auftraggeber eine angemessene Nachfrist zu gewähren. Sollte diese Nachfrist fruchtlos verstreichen, ist der Auftraggeber dazu berechtigt, von dem mit dem Auftragnehmer geschlossenen Vertrag zurückzutreten. Sollte sich die vereinbarte Bearbeitungsfrist durch den Eintritt unvorhergesehener Ereignisse, die nicht im Machtbereich des Auftragnehmers liegen, unvorhergesehen verlängern, und diese Ereignisse in nachweisbarer Weise die Erbringung der vereinbarten Leistungen des Studilektorats verhindern, so verlängert sich die vereinbarte Frist zur Erbringung der vereinbarten Leistungen entsprechend der Dauer der die Leistungserbringung verhindernden Ereignisse. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, derartige Ereignisse sowie deren vorraussichtliche Dauer dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen.
5.4 Bei Bearbeitungfristen unter zwei Tagen bzw. unter 24 Stunden erhöhen sich die Kosten entsprechend der vorgegebenen Zeit. Die Preise hierfür sind auf der Homepage www.studilektorat.de einsehbar.
5.5 Die Erbringung von Korrekturvorschlägen erfolgt grundsätzlich nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung. Andersartige Leitlinien (wie etwas die Regeln der alten Rechtschreibung) müssen gesondert angefragt werden.
5.6 Der Auftraggeber benutzt im Regelfall die auf der Homepage des Auftragnehmers zur Verfügung gestellte Upload-Funktion für die zu korrigierenden Texte, welche als Microsoft Office© - oder OpenOffice© - Dateien vorliegen sollten. Andere Dateiformate können übersandt werden, wobei der Auftragnehmer hier jeweils im Einzelfall prüft, ob die Dateien mit der durch Studilektorat benutzten Software bearbeitet werden können. Die Größe der übersandten Datei darf nicht mehr als 30 Megabyte betragen. Bei größeren Dateien ist eine schriftliche Voranfrage nötig. In solchen Fällen ist auch eine postalische Zusendung möglich. Erreicht die entsprechende Datei aufgrund von implementierten Bildern ihre jeweilige Übergröße, so empfiehlt Studilektorat die Entfernung der Bilder vor dem Übersenden des Auftrags. Der Auftragnehmer unterrichtet den Auftraggeber in der schriftlichen Auftragsbestätigung bzw. der schriftlichen Ablehnung des Auftrags über die Verwendbarkeit der übersandten Dateien.
5.7 Die Auftragserfüllung erfolgt bei den Basis-Paketen nur auf einem Ausdruck der zu überprüfenden Datei. Der Ausdruck sowie die darauf befindlichen Korrekturvorschläge werden dem Auftraggeber zugeschickt. Im Rahmen des Basic-Pakets können nur Dateivorlagen im MS Office© - Format sowie im OpenOffice© - Format verwendet werden.
6. Speicherung des Vertragstextes
Wir speichern die eingegangenen Aufträge und die von den Auftraggebern eingegebenen Bestelldaten. Sollte der Auftraggeber einen Ausdruck der Bestellung wünschen, schicken wir diesen gerne zu. Im Rahmen der Auftragsbestätigung erhält der Auftraggeber eine detailgenaue Auflistung seines Auftrags.
7. Preise & Bezahlung
7.1 Studilektorat berechnet die am Tage der Auftragserteilung gültigen Preise. Jede abweichende Preisvereinbarung bedarf der schriftlichen Bestätigung des Auftragnehmers. Die aktuell gültigen Preise können auf der Homepage des Auftragnehmers jederzeit eingesehen werden. Auf Anfrage übermittelt Studilektorat die aktuell gültigen Preise auch in schriftlicher Form (E-Mail, Brief, Fax). Es gelten bei der Berechnung der Preise, besonders bei den Paket-Preisen, die die Seitenzahl der eingereichten Texte als Berechnungsgrundlage. Grundsätzlich berechnet Studilektorat die Seitenzahl nach folgenden Maßgaben: Schriftgröße 12, Zeilenabstand: 1,5, Randgrößen: mindestens 2 cm oben, unten, rechts und links. Leerzeichen werden mitgezählt. Andersartig formatierte Texte - beispielsweise mit einer geringere Schriftgöße, geringerem Zeilenabstzand oder geringerer Seitenränder - werden zur Berechnung des Endpreises umformatiert. Die anhand dieser Umformatierung gemäß den oben angegebenen Parametern (Schriftgröße, Zeilenabstand, Seitenränder) festgestellte Seitenzahl ist maßgeblich für die Berechnung des Endpreises. Jede angefangene Seite wird gezählt.
7.2 Nach § 19 Umsatzsteuergesetz sind die Leistungen des Auftragnehmers umsatzsteuerfrei.
7.3 Die Rechnungsstellung erfolgt grundsätzlich auf dem Postweg, auf gesonderten Wunsch des Auftraggebers auch per E-Mail.
7.4 Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Leistungen Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist dazu berechtigt, Teilleistungen so lange zurückzubehalten, bis der Ausgleich der Forderungen vollständig erfüllt ist. Sollte der Auftraggeber den vereinbarten Zahlungsbedingungen nicht oder nur teilweise nachkommen, so ist der Auftragnehmer dazu berechtigt, Sicherheitsleistungen, Vorrausszahlungen oder die gesamte Restschuld einzufordern. Der Auftraggeber gerät spätestens 30 Tage nach der Fälligkeit und dem Zugang der durch den Auftragnehmer gestellten Rechnung auch ohne Mahnung in Verzug. Gegenüber Verbrauchern wird auf diese Rechtsfolge durch den Auftragnehmer in der Rechnung gesondert hingewiesen. Der Auftragnehmer behält sich vor, nach Eintritt des Verzugs die gesetzlich zulässigen Verzugszinsen zu verlangen. Die Geltendmachung eines höheren Schadens bleibt ebenfalls vorbehalten. Studilektorat ist ebenso berechtigt zur Festsetzung einer angemessenen Mahngebühr. Sollten außergerichtliche Inkassokosten bei nicht fristgemäßer Bezahlung der Forderungen anfallen, so gehen diese Inkassokosten vollständig zu Lasten des Auftraggebers.
7.5 Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich auf vier Wegen: 1. Vorkasse. Die Bankverbindung findet sich auf der Homepage des Auftragnehmers. 2. Bezahlung über Pay-Pal. Den entsprechenden Link ist auf der Homepage des Studilektorats zu finden. 3. Erteilung einer Einzugsermächtigung. 4. Bezahlung der Leistungen des Studilektorats per Nachnahme: Der Auftraggeber bezahlt die von ihm in Auftrag gegebenden Leistungen sowie weitere Kosten (so diese anfallen) und die Kosten für Versand sowie die Nachnahmegebühren der Post beim Zusteller des mit der Zustellung beauftragten Post- oder Logistikunternehmens.
8. Lieferung
8.1 Die Lieferung der durch Studilektorat unterbreiteten Korrekturvorschläge erfolgt in der Regel - falls mit dem Auftraggeber nicht anders abgesprochen - innerhalb von sieben Werktagen und kann auf vier Wegen erfolgen: 1. auf elektronischem Wege (Datei mit Korrekturvorschlägen im Anhang einer E-Mail), 2. per Nachnahme oder, und dies empfiehlt der Auftragnehmer, 3. durch eine persönliche Übergabe. Alle anfallenden Gebühren - so beispielsweise Nachnahmegebühren - trägt hierbei der Auftraggeber. Als vierte Versandoption besteht die Möglichkeit, die Korrekturvorschläge als Päckchen zu verschicken, wenn die Bezahlung der Rechnung bereits erfolgt ist (Vorkasse).
8.2 Sollte der Auftraggeber spezielle Wünsche betreffs der Übersendung (z. B. Kurrier-Service oder 24-Stunden-Zustellungs-Service, Telefax, Versandversicherung) haben, so trägt er allein die anfallenden Zusatzkosten.
8.3 Für die korrekte elektronische Übermittlung (E-Mail) übernimmt Studilektorat keine Garantie, soweit unbefugte Dritte die Übersendung manipulieren oder die benutzen Anbieter im Internet (Provider, E-Mail-Anbieter, etc.) ihren Vertragsverpflichtungen nicht oder unzureichend nachkommen. Der Auftragnehmer haftet weiterhin nur für das korrekte Absenden der entsprechenden Datei an den Auftraggeber. Der Verlust, die teilweise oder vollständige Verstümmelung bzw. Verfälschung der Datei und der darin enthaltenen Korrekturvorschläge bei der Übertragung oder beim Download sind alleiniges Risiko des Auftraggebers, wenn der Auftragnehmer nicht in grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlich handelt. Selbiges gilt auch bei einer Lieferung per Telefax. Mit der Übergabe der Korrekturvorschläge an den Zusteller/Postboten/Kurrier endet der Verantwortungsbereich des Auftragnehmers, für Schäden/Verluste auf dem Weg der Zustellung haftet der Auftragnehmer nicht.
8.4 Als postalische Versandart steht bei ausstehender Rechnung nur die Option Nachnahme zur Verfügung: Der Auftraggeber bezahlt die von ihm in Auftrag gegebenden Leistungen sowie weitere Kosten (so diese anfallen) und die Kosten für Versand sowie die Nachnahmegebühren der Post.
8.5 Die Korrekturvorschläge können nach Absprache auch persönlich abgeholt werden; diese Art der Übergabe der erbrachten Leistungen empfiehlt der Auftragnehmer. Hierzu bedarf es einer frühzeitigen Anfrage durch den Auftraggeber, mindestens jedoch drei Werktage vor der geplanten Übergabe. Sollte der Auftraggeber zur Erbringung der Leistungen des Auftragnehmers weitere Unterlagen zur Verfügung gestellt haben, so erfolgt der Rückversand dieser Unterlagen auf Wunsch des Auftraggebers, allerdings auf Kosten des Auftraggebers.
9. Kundendienst
Fragen zur Bestellung oder bei Reklamationen richten Sie bitte an unseren Service:
per eMail: info@studilektorat.de, telefonisch: 0651 / 99 72 177
10. Eigentumsvorbehalt & Urheberrechte
10.1 Das Urheberrecht für sämmtliche kreativen Leistungen (besonders aus den Bereichen Textherstellung, wissenschaftlicher Unterstützung und Layout-Gestaltung) verbleibt ausdrücklich beim Auftragnehmer. Der Auftragnehmer erteilt dem Auftraggeber das unwiderrufliche, räumlich sowie zeitlich unbeschränkte Recht, die vom Auftragnehmer erstellten Dateien, Unterlagen und Texte zu bearbeiten und zu nutzen, ohne dass hierdurch die Nutzung durch Dritte ausgeschlossen wird.
10.2 Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Leistungen und Produkte im alleinigen Besitz des Auftragnehmers und dürfen durch den Auftraggeber nicht als sein Eigentum verwendet werden, also besonders nicht an Dritte weitergegeben werden.
11. Gewährleistung, Haftung für Mängel, Recht auf Rücktritt
11.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
11.2 Der Auftragnehmer haftet grundsätzlich nur bei Vorsatz oder bei nachgewiesener, grober Fahrlässigkeit. Der Auftragnehmer haftet nicht für mittelbare Schäden, die durch fehlerhafte Korrekturvorschläge entstehen. Dies gilt auch nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, welche durch eine unklare, unrichtige oder unvollständige Erteilung des Auftrags entstehen.
11.3 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Erbringung von Korrekturvorschlägen entsprechend den Vereinbarungen mit dem Auftraggeber so sorgfältig auszuführen, sodass sich die Fehlerzahl im zugesandten Text reduziert bzw. reduzieren lässt.
11.4 Offensichtliche Mängel bei Korrekturvorschlägen sind vom Auftraggeber umgehend, spätestens jedoch innerhalb von 14 Kalendertagen, schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer anzuzeigen. Die Frist beginnt mit Ablauf des Tages, an dem die Korrekturvorschläge an den Auftraggeber versandt wurde. Erfolgt innerhalb der genannten Frist kein schriftlicher Einwand, so gilt das die Auftragserfüllung als gelungen und genehmigt.
11.5 Tritt der Fall ein, dass auf Wunsch des Auftraggebers von dem Auftragnehmer oder von einem von ihm beauftragten Dritten im Durchschnitt mehr als 30 Seiten pro Tag bearbeitet werden sollen bzw. für mehr als 30 Seiten pro Tag Korrekturvorschläge erarbeitet werden oder liegt die Zahl der Fehler pro Seite im zu bearbeitenden Text bei mehr als zehn (Orthographie, Interpunktion und Grammatik), so gilt die Leistung des Auftragnehmers auch dann noch als erfolgreich erbracht, wenn nach der Erbringung der Korrekturvorschläge bei nicht mehr als drei Prozent aller benutzten Zeichen pro Seite Fehler im beschriebenen Sinne (Orthographie, Interpunktion und Grammatik) vorzufinden sind.
11.6 Keine Mängelhaftung besteht für schwer lesbare, unleserliche oder. unverständliche Texte oder Vorlagen oder bei auftragsspezifischen Abkürzungen, welche vom Auftraggeber bei der Auftragserteilung nicht angegeben bzw. erklärt wurden.
11.7 Keine Haftung übernimmt der Auftragnehmer weiterhin für die richtige Wiedergabe von Namen und Anschriften bei zu untersuchenden Texten, die nicht in lateinischer Schrift gehalten sind. Hier gilt die Empfehlung des Studilektorats, die Schreibweise von Namen und Eigenbezeichnungen auf einem gesonderten Dokument in lateinischer Schrift mitzuschicken. Für die Richtigkeit von Zahlen, Gleichungen sowie andere mathematische Inhalte übernimmt Studilektorat ebenfalls keine Haftung.
11.8 Für das Recht auf Rücktritt vom vereinbarten Vertrag gelten die gesetzlichen Vorschriften.
12. Schadenersatz
Als Schadensersatz bei einer nachgewiesenen Fehlerquote von mehr als 2% fehlerhafter Zeichen pro eingereichter Textseite (bestehend aus durchschnittlich 1500-1800 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten; für Rechtschreibfehler gilt: ein falscher Buchstabe gilt als ein falsches Zeichen, die umgebenden, korrekten Zeichen werden in ihrer Korrektheit nicht tangiert; ein fehlendes/überzähliges Komma gilt ebenfalls als ein fehlerhaftes Zeichen) werden maximal 30 % vom gesamten Auftragsvolumen festgesetzt. Die Fehler sind dem Auftragnehmer einzeln und in schriftlicher Form nachzuweisen. Ausnahmen hiervon sind Fälle, in denen der Schaden aus grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Verhalten entwachsen ist. Eine Haftung für entgangene Gewinne oder Folgeschäden besteht nicht.
Für die Basic-Pakete (elektronische Überprüfung der Texte mittels aktueller Software) entwächst aus einer Fehlerquote von mehr als 2% falscher Zeichen pro eingereichter Textseite kein Anspruch auf Schadensersatz, es sei denn, dem Auftragnehmer kann ein grob fahrlässiges Verhalten im Umgang mit der benutzten Software, der Überprüfung der Korrekturvorschläge der Software oder beim Markieren/Einpflegen der vorgeschlagenen Korrekturen nachgewiesen werden. Ansonsten erkennt der Auftraggeber mit dem Akzeptieren dieser AGBs explizit an, dass es sich bei den "Basic-Paketen" um ein Angebot handelt, dass aufgrund des Zeit- und Personaleinsatzes nicht dazu geeignet ist, eine annähernde oder völlige Fehlerfreiheit herzustellen.
13. Höhere Gewalt
Sollte ein Fall der höherer Gewalt eintreten, so hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich darüber zu benachrichten. Als höhere Gewalt gilt das Eintreten/Auftreten unvorhersehbarer Hindernisse, die in nachweisbarer Weise die Möglichkeit des Auftragnehmers, den Auftrag den getroffenen Vereinbarungen entsprechend zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen. Höhere Gewalt berechtigt sowohl den Auftraggeber als auch den Auftragnehmer, vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber hat jedoch dem Auftragnehmer Aufwendungen bzw. Leistungen, die bereits Kosten verursacht haben, zu erstatten.
14. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
14.1 Der Auftraggeber sichert die rechtzeitige Bereitstellung aller für die Ausführung des Auftrags benötigten Informationen, Unterlagen und Daten . Ebenso stellt der seine Mitwirkungshandlungen unentgeltlich zur Verfügung. Alle Folgen, die aus einer fehlenden oder mangelhaften Mitwirkungsleistung hervorgehen, sind vom Auftraggeber zu tragen. Der Auftragnehmer kann dem Auftraggeber eine 14tägige Frist zur Nachholung der Mitwirkungshandlung einräumen. Nach Ablauf dieser Frist ist Studilektorat dazu berechtigt, sich von dem geschlossenen Vertrag zu lösen. Ebenfalls berechtigt ist der Auftragnehmer dazu, für bereits erbrachte Leistungen einen diesen Leistungen entsprechenden Teil der Vergütung zu verlangen.
14.2 Dateien, die der Auftraggeber dem Auftragnehmer zur Verfügung stellt, müssen inhaltlich und technisch einwandfrei sein. Sämmtliche Schäden, welche aus magelhaften oder fehlerhaften Dateien entstehen (besonders durch Computerviren, Trojaner oder andere Mängel, die zu Schäden an dem Eigentum des Auftragnehmers entstehen), sind durch den Kunden zu ersetzten. Von allen Ansprüchen Dritter stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer frei. Dies gilt im Insbesonderen im Hinblick auf vermeintliche Eigentums-, Patent-, Urheber- oder sonstige geistige Eigentumsrechte Dritter.
15. Verschwiegenheitspflicht
Sowohl Studilektorat als auch der Auftraggeber verpflichten sich. sensible Informationen vertraulich zu behandeln. Der Auftragnehmer versichert dem Auftraggeber darüber hinaus, dass der Inhalt der zur Verfügung gestellten Texte vertraulich behandelt wird. Durch die Benutzung moderner Kommunikationsmittel (Telefon, Fax und vor allem Internet) kann der Auftragnehmer nicht vollständig garantieren, soweit sich Dritte Zugang zu Informationen verschaffen. Eine Haftung des Auftragnehmers ist im Falle eines unerlaubten Zugriffs auf Daten oder Informationen durch Dritte ausgeschlossen. Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass Sicherungskopien sowohl des Ausgangsgangstextes als auch des korrigierten Textes/mit Korekturvorschlägen versehenen Textes angefertigt als auch archiviert werden können. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.
Das Studilektorat sowie alle, die im Namen von Studilektorat zur Erfüllung eines Auftrags tätig werden, verpflichten sich dazu, über sämtliche Informationen über betriebsinterne Vorgänge, technisches Equipment, betriebswirtschaftliche Vorgänge, Kundendaten sowie Informationen das Personal bzw. die Angestellten von Studilektorat betreffend vollständig Stillschweigen zu bewahren, soweit dies nicht zum reibungslosen firmeninternen Ablauf von Studilektorat notwenidig ist.
16. Schlussbestimmungen
16.1 Es gilt deutsches Recht.
16.2 Jede Änderung und/oder Ergänzung, die Auswirkungen auf das Erbringen der Leistungen des Studilektorats (Änderung der Adressdaten etc.) sowie auf das Vertragsverhältnis selbst (Änderung des Namens) haben, sind ohne Verzögerung in Schriftform (Brief oder E-Mail) an das Studilektorat zu richten (Adresse bzw. Kontaktdaten: siehe oben).
16.3 Alle Änderungen des Vertrages zwischen Studilektorat und dem/den jeweiligen Auftraggeern/n sind schriftlich festzuhalten. Gleiches gilt für Sondervereinbarungen, die von den allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen sowie für eine Änderung des Schriftformerfordernisses.
16.4 Sind der oder die Vertragspartner des Studilektorats Vollkaufleute oder Personen, welche keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland besitzen, oder Personen, die nach Vertragsabschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt einer Klageerhebung nicht bekannt ist, so ist der Gerichtsstand Trier.
16.5 Sollten einzelne Elemente oder Teile dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen bestehen. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat ebenso nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zwischen Studilektorat und dem Auftraggeber zur Folge.

